Geschichte

HeilandGeschichte: 1637 wird ein Bildstock errichtet, der die Inschrift trug: Diese Martersäule haben zur Ehre Gottes und Maria setzen lassen die edlen und ehrenvessten Hern Michael Zorn, Georg Grell, beide Leiternambt /Lieutenants/ in der kais. Stattquardi in Wien, und Melchior Schniepp Mauttner pei den Purchdor, auch Steffan Gebhardt Veltwäbl anno 1637 den 20 Augusti.

1764 erbaut Abt Jakob Pach von (Klein-) Mariazell den hinteren Teil, 1773/1774 den vorderen Teil Kirche.

1782 wird eine Lokalie errichtet, der ein Kapitular des aufgehobenen Stiftes (Klein-) Mariazell vorstand.

1783 läßt Abt Urban von Melk den Pfarrhof und die Schule bauen.

1808 wird die Lokalie wieder aufgelassen und das Dorf nach Altenmarkt eingepfarrt. Die Gründung des Wallfahrtsortes wird im Hafnerberger Gedenkbuch um 1790 (p. 49)  in charakteristischer Weise beschrieben:   Vorher erwehnter Hr. Abt Jacobus Pach hat auch die Kapellen  auf der Dornau  erbaut  und  mit seinen andächtigen Vorgang sovil andacht alda erwecket, dass vil Prozessionen dahin gekommen, über tausend Messen alljährlich zu lesen anbegehrt und beträchtliche opfer abgestattet worden, das dem Stift das ganze Gebäu nichts] gekostet noch so vil in Ersparung gebracht worden, dass ein Geistlicher zur Selsorg und Trost der Tenenberger Gemeinde . . . bestehen kann.

 

Kirchenführer

  • Die Kirche +

    ::zum Leidenden Heiland in der Dornau Zwischen dem Hocheck und dem Griesberg eingebettet liegt die Dornau, Zentrum der Katastralgemeinde Thenneberg. Der Thenneberg, mit dem damals der weiterlesen...
  • Fresken +

    ::Kuppelfresko im Zentrum Die Fresken der Kirche sind zwei Perioden zuzuschreiben: die Anbetung des Lammes in der ersten Kuppel entstand bereits 1764, alle weiterlesen...
  • Südwand +

    An der Südwand des rechten Querschiffes kleines Rokoko-Tabernakel mit Leuchterarmen, darin Pietà; um 1770.   weiterlesen...
  • Orgel +

    Orgel Orgel: Einfach mit korinthischen Pilastern und Flachgiebel, Mitte des XIX. Jhs.   weiterlesen...
  • Kanzel +

    Kanzel: Holz, rötlich marmorieit, Felder gelblich mit vergoldetem Rocailledekor, gleichzeitig mit dem Kirchenbau.   weiterlesen...
  • Hochaltar +

    Hochaltar: Freistehende Mensa aus rötlichem Stuckmarmor, konkav geschweift. Vergoldetes Tabernakel mit jonischen Pilastern; seitlich knieende Engel. Über dem Tabernakel Marienbild weiterlesen...
  • Inneres +

    Inneres: Die architektonische Gliederung ist durchwegs gemalt; erbsengrün, die Architekturglieder weiß, die Umrahmungen der Felder gelblich. An den runden Mauerteilen weiterlesen...
  • Äußeres +

    Äußeres: Grünlich gefärbelter Rauhputz mit weißen Lisenen und Gesimsen, Fassade mit zwei Türmen. Schwach vortretender, zweigeschossiger Mittelrisalit mit Flachgiebel, rechteckiges weiterlesen...
  • Charakteristiken +

    Charakteristik: Das Langhaus bilden zwei kreisrunde Räume mit Kuppeln, die miteinander durch einen hohen Kreisbogen verbunden sind; dem ersten Kuppelraum weiterlesen...
  • Geschichte +

    Geschichte: 1637 wird ein Bildstock errichtet, der die Inschrift trug: Diese Martersäule haben zur Ehre Gottes und Maria setzen lassen weiterlesen...
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